Der Beschäftigten Wille steckt in der Rute

RuteGeschäftsführung des Immobilienservice reagiert nicht
Am 27.November wurden die Geschäftsführer des Immobilienservice offiziell von ver.di zu Tarifverhandlungen für einen Anerkennungstarifvertrag aufgefordert. In einem ersten Vorgespräch zwischen der ver.di Verhandlungsführerin Andrea Becker und Herrn Stamerra, Geschäftsführer Rhein/Main sowie Herrn Waßmuth, Geschäftsführer Ost, sollten die Rahmenbedingungen für die Tarifverhandlungen besprochen werden. Angekündigt war, dass alle sechs Geschäftsführer*innen an dem Treffen teilnehmen. Erschienen sind nur die zwei Herren. Beide sagten zu, dass der Immobilienservice grundsätzlich zu Tarifverhandlungen bereit sei und Herr Stamerra die Fragen zu den Rahmenbedingungen bis zum 16.10. klären werde. Trotz der Zusage, die Fragen zu den Rahmenbedingungen bis zum 16.10. zu klären, und trotz einer erneuten Nachfrage, gab es bis heute keine Reaktion des Arbeitgebers! Die Fragen zu den Rahmenbedingungen wurden in der Verhandlungsaufforderung wiederholt. Der Geschäftsführung wurde eine Frist bis zum 12.12. gesetzt, um sich bei eurer Verhandlungsführerin zu melden und den Termin für den Verhandlungsauftakt abzustimmen. Drei Termine für Februar wurden zur Auswahl gestellt. Bis heute haben wir keine Reaktion der Arbeitgeber erhalten. Um Ihrem Unmut über die offenbare Ignoranz der Arbeitgeber Ausdruck zu verleihen und um der Geschäftsführung zu signalisieren, dass es Ihnen Ernst ist mit Ihrer Forderung nach einem Anerkennungstarifvertrag, haben die ver.di aktiven Beschäftigten des Immobilienservice in dieser Woche Nikolausruten an die Geschäftsführer verschickt, mit der nachdrücklichen Aufforderung sich umgehend bei der Verhandlungsführerin Andrea Becker zu melden. Großartige Aktion!
Lasst nicht locker! Ihr seid viele und deshalb stark! Setzt jetzt mit eurer Unterschrift auf der Unterschriftenliste und der Beteiligung an den kommenden Aktionen deutliche Signale wofür ihr steht. Lasst euch von der Geschäftsführung nicht spalten!

3 Gedanken zu “Der Beschäftigten Wille steckt in der Rute

  1. Tja Katja, estmal frohe Weihnachten für diech und deine Familie!

    Es begab sich aber zu einer Zeit der grossen Übernahmen, dass Firmen beschlossen sich zu vereinen.
    Mit einem neuen Namen, der die ganzen Übel die unter dem alten Namen geschehen sind vergessen machen sollte! Das Frühjahr kam, der Sommer ging und mit pompösen Patys wurde das Wir-Gefühl gesteigert. Es folgten Gespräche, es wurde dargelegt, das man übernommen würde! Es folgten Lehrgänge, an neuen Geräten. Der Herbst ging vorbei und dann, wie toll Klatsch, klatsch!, kam genau vor dem ersten Advent!, ein weiteres Gespräch in dem vielen Mitarbeitern erklärt wurde das Sie zt. nach vielen erfogreichen Jahren, auf Ihrem Arbeitsplatz keine Zukunft haben werden. Sie weden versetzt in andere Wohnanlagen. Die Zeit lief weiter, Weihnachten kam näher, das Fest der Freude? Samstag vor Nikolaus kam dann ganz passend, würg!, die Versetzung ins Haus geflattert! Die lieben Mitarbeiter müssen innerhalb von drei Wochen Ihrer Versetzung zustimmen! Drei Wochen??? Ohhh das ist ja der 26 Dezember, der zweite Weihnachtstag! Zufall??? Die Anhänge in den Verträgen gelten auch nach der Unterzeichnung weiter, wurde versichert! Das man wohl auch einen neuen Anhang erhält, der die Versetzung in die neue Wohnanlage enthält und dadurch alte Anhänge, die festlegten für welche Wohnanlage man zuständig ist ersetzen, verschwieg man. Kollegen wurden in Anlagen versetzt, die praktisch schon an die LEG verkauft sind, nun gebunden an diese Anlagen gehen sie zum Teil mitüber, an die LEG! Da könntet Ihr mal prüfen nach welchen sozialen Standards diese Versetzungen stattgefunden haben! Ich denke die Kriterien sind: Betriebszugehörigkeit, Tarifvertrag, Alter, Erkrankungen
    die man sich durch seine bisherige Arbeit zugezogen hat! Je mehr einzelne Kriterien auf eine/n Kolleg/en/in zutreffen, um so größer die Wahrscheinlichkeit das er sich ganz schnell bei der LEG oder einer anderen Gesellschaft wiederfindet, denn die Verkäufe gehen weiter!

    FROHE; GLÜCKLICHE; ENTSPANNTE WEIHNACHTEN! EUCH ALLEN

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