Entgeltrunde in der Wohnungswirtschaft: Beteilige dich an der Beschäftigtenbefragung

In der Wohnungswirtschaft stehen in diesem Jahr bundesweite Verhandlungen um den Entgelttarifvertrag und den Manteltarifvertrag an. Dabei geht es um mehr Geld und um bessere Arbeitsbedingungen. Dazu starten die Tarifkommissionen von ver.di und IGBAU, die gemeinsam verhandeln werden, eine Beschäftigtenbefragung. In der Befragung, die vom 25. Januar bis zum 3. März läuft, haben die Kolleginnen und Kollegen in der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, den Rahmen der Forderungen abzustecken – in Sachen Lohnerhöhung wie in punkto Arbeitsbedingungen.

 
Zum Hintergrund: Wirtschaftlich geht es der Branche insgesamt gut. „Nach guten Gewinnen ist es nun wieder an der Zeit, dass auch die Beschäftigten davon etwas abbekommen“, heißt es aus den Tarifkommissionen.

 
Aufgerufen sind alle Beschäftigten, die unter die Tarifbindung der Flächentarifverträge fallen. Mit der Befragung verbinden die Tarifkommissionen folgenden Appell: „Gute Tarifverträge fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis harter Verhandlungen und Durchsetzungskraft. Durchsetzungskraft haben wir aber nur, wenn wir viele sind und gemeinsam aktiv werden. Deswegen: Werde Gewerkschaftsmitglied! Beteilige dich an Diskussionen und Aktionen in deinem Betrieb und darüber hinaus!“

Hier geht’s zur Beschäftigtenbefragung (25.1.-3.3.2017)

Und hier findet ihr die Tarifinfo Nr. 1

2 Gedanken zu “Entgeltrunde in der Wohnungswirtschaft: Beteilige dich an der Beschäftigtenbefragung

  1. Ein Vorschlag zu den Trifverhandlungen, es wird langsam Zeit das die Beriebszugehörigkeit auch auf die Vergütung derLohnempfänger angepasst wird.
    Ich find es eine Diskriminierung den Arbeitern gegenüber, auf dies Art benachteiligt zu werden, es macht aus uns Menschen zweiter Klasse.
    Schauen sie mal bei der IG Metall die hat es geschafft die Mitarbeiter gleich zu stellen.

    In meiner Lohngruppe macht die Zugehörigkeit einen Unterschied von ca. 400 € finden sie das gerecht?

    • Liebe Jutta, wir finden, dass eine Unterscheidung zwischen Lohn und Gehalt völlig überholt ist. Wir werden versuchen, dass bei einer Überarbeitung der Tarifverträge, die Ende dieses Jahres ansteht, dies mit den Arbeitgebern zu verhandeln. Dafür brauchen wir aber auch die Unterstützung der Beschäftigten.

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