Tarifrunde WoWi 2020/ Verhandlungsauftakt verschoben

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

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wie die meisten von euch vermutlich mitbekommen haben, musste der Verhandlungsauftakt der Tarifrunde WoWi 2020 wegen des Sturmtiefs Sabine verschoben werden. Der Verhandlungsauftakt wird nun am 29. April stattfinden. An diesem Tag soll, anders als in den vergangenen Jahren, aber nicht nur die Forderung der Gewerkschaften an die Arbeitgeber übergeben werden, sondern auch direkt mit den Verhandlungen gestartet werden.

12 Gedanken zu “Tarifrunde WoWi 2020/ Verhandlungsauftakt verschoben

    • Lieber Markus, der Verhandlungsauftakt zur Tarifrunde WoWi kann aus gegebenen Anlass am 29.04. nicht statt finden. Wann und wie es weiter geht können wir im Moment noch nicht sagen. Sobald wir etwas wissen, erfahrt ihr es umgehend! Passt auf euch auf und bleibt gesund!

      • Dachte mir schon, dass man noch nicht in der digitalen Welt angekommen. Mir nicht erklärlich, weshalb es a) stets so lange dauert und b) das nicht digital laufen kann.

  1. Hallo, sind die beschlossenen Forderungen noch aktuell? Die Wohnungswirtschaft ist ja zum Glück nicht so stark betroffen was Kurzarbeit usw. betrifft.

  2. AGV sagt dieses Jahr keine Tarif Erhöhungen. Wäre ein Unding, die Wohnungswirtschaft, vor allem im Süden ist von der Krise so gut wie nicht betroffen. Die letzten Jahre waren fette Jahre, hier gab es nur mäßige Erhöhungen, während andere Tarifverträge aus den vollen geschöpft haben, auch ist der Bezug auf andere Tarifverhandlungen völlig fehl am Platz. Hoffe die Gewerkschaften akzeptieren das nicht einfach so. Lebenshaltungskosten sind ja nicht weniger, sondern höher. Fehlende Kaufkraft wäre noch fataler für den Konsum!

      • AGV Nachrichten 2/2020
        Seite 2
        A. Tarifverhandlungsrunde 2020
        Nachdem die geplante erste Tarifverhandlungsrunde Anfang Februar dieses Jahres aus witterungsbedingten Gründen von den Gewerkschaften abgesagt worden ist, sollten die Verhandlungen am 29.04.2020 fortgesetzt werden.
        Das ist aufgrund der Corona-Pandemie nicht geschehen. Die Tarifkommission des Ar- beitgeberverbandes kann in der aktuellen Situation, in der die Auswirkungen der Krise für die Deutsche Wirtschaft im Allgemeinen und die Unternehmen der Immobilienwirt- schaft im Besonderen auch nicht annähernd absehbar sind, nicht über Tariferhöhungen verhandeln, die die Liquidität der Unternehmen schwächen würden. Es muss abgewar- tet werden, wie sich die neuen gesetzlichen Regelungen zur Stundung von Mieten, aber auch mögliche Mietausfälle wegen deutlich gestiegener Arbeitslosigkeit auswirken. Da- rüber könnte man derzeit nur spekulieren.
        Die Tarifkommission des Arbeitgeberverbandes hat den Gewerkschaften daher angebo- ten, wie in anderen Branchen auch, zunächst über beschäftigungssichernde Maßnah- men und Regelungen zum Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer zu verhandeln. Darü- ber hinaus muss vereinbart werden, wie rein praktisch Tarifverhandlungen durchgeführt werden sollen.
        Die Tarifkommission hat den Gewerkschaften vorgeschlagen, die anstehenden Themen – zunächst in einer kleinen Gruppe – zu besprechen und die dort entwickelten Überle- gungen in den jeweiligen Tarifkommissionen im Wege von Video- oder Telefonkonfe- renzen zu vertiefen.
        Themen sollen eine Fortschreibung des Vergütungstarifvertrages bis in das Jahr 2021, Beschäftigungssicherung über Kurzarbeitergeldregelungen sowie Rahmenregelungen für ortsflexibles Arbeiten von Arbeitnehmern aus Gründen des Infektionsschutzes sein. Die Tarifkommission wird den Gewerkschaften hierzu Anfang Mai erste Vorschläge machen.

  3. Moin, moin
    also wenn ich meinem AG glauben darf (und das tue ich eigentlich) gibt es diesbezüglich keine Informationen vom AGV an seine Mitglieder.
    Gäbe aus meiner Sicht auch keine Gründe dafür, da es bei uns bisher kaum Auswirkungen gibt.

  4. Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften beraten zur Stunde, wie sie auf den Vorstoss des AGV reagieren. Sobald es hier ein Ergbenis gibt, werden wir euch informieren.

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