Archiv der Kategorie: Wowi in den Landesbezirken

Nassauische Heimstätte: Tarifrumfrage gestartet

Liebe Kollegin,
Lieber Kollege,

Jetzt geht’s LOS – Die Tarifrunde 2021 in der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt steht vor der Tür.

Du kannst mitreden. Du kannst mitwirken. Deine Meinung zählt bei ver.di.

Eine Tarifverhandlung braucht auch Forderungen. ver.di setzt auf deine Mitwirkung und Mitsprache in der Wohnungswirtschaft. Es geht um deine Arbeitsbedingungen, dein Gehalt – kurz um deine Tarifrunde 2021.

Du möchtest bei der Findung der Forderungen mitreden?
Du möchtest deine Forderungen einbringen?

Mach‘ mit und sei bei der ver.di Online Beschäftigtenumfrage zur Ermittlung der Tarifforderung dabei. Es geht um deine Tarifrunde 2021.

Hier geht’s zur Umfrage:

Wir freuen uns auf Deine Beteiligung und Deine Anregungen!

Aktive Mittagspause bei der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft (DWG)

ver.di fordert die Wiederanwendung des (bundesweiten) Tarifvertrages für die Wohnungswirtschaft

Für dieses Ziel haben heute, 27.07.2021*, knapp 80 % der Beschäftigten in einer aktiven Mittagspause demonstriert.

2016 trat die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH aus dem Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. aus. Damit endete für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DWG die Anwendbarkeit des bundesweiten Tarifvertrages für die Wohnungswirtschaft. Inzwischen beträgt der Gehaltsunterschied durchschnittlich 10 % zu den tarifgebundenen Unternehmen in der Wohnungswirtschaft.

Seit nunmehr vier Jahren bemüht sich die Vereinte Diensleistungsgewerkschaft (ver.di), gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission, um den Abschluss eines Haustarifvertrages, um unter anderem die Gehaltslücke zum Vergütungstarifvertrag der Wohnungswirtschaft zu schließen. Eine mögliche Einigung hinsichtlich der Rahmenbedingungen ließ die Kolleginnen und Kollegen hoffen, dass auch hinsichtlich der Vergütung eine Einigung in Sicht ist. Nach mehrfachen Aufforderungen seitens des Verhandlungsführers der Gewerkschaft an die Geschäftsführung der DWG, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, wird nun klar, dass es dies nicht geben wird.

Den Beschäftigten der DWG reicht es jetzt. Sie haben genug von der Hinhaltetaktik der Geschäftsführung und wenden sich nun an die Stadträte.
Der Stadt Dessau-Roßlau sollte es hinsichtlich der Tariftreue ein dringendes Bedürfnis sein, einem kommunalen Unternehmen, wie die DWG, die Anwendbarkeit des bundesweiten Tarifvertrages der Wohnungswirtschaft zu ermöglichen.

Die Tarifkommission hat die Stadträte über den derzeitigen Zustand bei der DWG informiert und sieht einem gemeinsamen Termin entgegen.

Für Rückfragen:
FB13-Team in SAT, Mail: fb13.sat@verdi.de

*urlaubsbedingt wird dieser Artikel leider mit etwas Verzögerung eingestellt, das macht das Thema aber nicht weniger aktuell

Aktive Mittagspause bei der COVIVIO Immobilien GmbH in Oberhausen

Mit einer aktiven Mittagspause bei der Covivio in Oberhausen haben wir unsere Eiswagentour in NRW am heutigen Tag (19.08) erfolgreich beendet. Auch in Oberhausen waren die Eisesser*innen durchweg zufrieden mit dem am Dienstag erzielten Tarifergebnis. Wir bedanken uns bei allen Beschäftigten in Solingen, Hattingen, Bochum und Oberhausen für den Zuspruch und die tollen Gespräche! Bis bald!

Aktive Mittagspause bei der VBW in Bochum

Heute (18.08) hat der Eiswagen bei der VBW Bochum Station gemacht. Auch wenn das Tarifergebnis überraschend schnell erzielt werden konnte, zeigten sich die Beschäftigten der VBW äusserst zufrieden mit diesem Ergebnis. Es ist trocken geblieben, das Eis war wieder sehr lecker, eine rundum gelungene aktive Mittagspause.

Details zum Tarifergebnis findet ihr hier: www.wowi-vernetzt.de

Aktive Mittagspause bei der hwg eG Hattingen

Am heutigen Dienstag, den 17.08. haben wir mit dem Eiswagen Halt bei der hwg eG in Hattingen gemacht. Auch hier haben sich viele Beschäftigte über das leckere Eis gefreut. In den Gesprächen mit den Beschäftigten wurde sehr deutlich, dass Ihnen ihr Tarifvertrag und ein gutes Tarifergebnis sehr wichtig ist. Sie stehen hinter den Forderungen der Bundestarifkommission und zeigen Gesicht.

Mitgliederversammlung Hessen 24. Juni 2021

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Bundestarifkommission hat die Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen beschlossen. Die ersten Verhandlungs­termine stehen fest und ab August beginnt die heiße Phase der diesjährigen Tarifrunde. Darüber wollen wir gemeinsam im Austausch bleiben. Wir laden Euch daher ein zu einer digitalen Mitglieder­versammlung am

Donnerstag, den 24. Juni 2021, um 17:00 Uhr

ein.

Folgendes haben wir mit euch vor:

  1. Begrüßung, ggf. Vorstellungsrunde
  2. Fahrplan für die Tarifrunde
  3. Rückblick: Was hat die Beschäftigtenbefragung ergeben?
  4. Tarifforderung: Was hat die BTK beschlossen?
  5. Verabredungen zur Kommunikation und Aktionen
  6. Verschiedenes

Bitte teilt uns bis Mittwoch, den 23. Juni über guido.jurock@verdi.de mit, ob ihr an der Versammlung teilnehmen werdet. Ihr erhaltet dann den Zugangslink zu unserer Webex-Konferenz. Eine Teilnahme ist auch per Telefon möglich.

Solltet ihr am 24.06. verhindert sein, aber trotzdem von uns über den Verlauf der Tarifrunde informiert werden wollen, schreibt mir bitte ebenfalls eine E-Mail.

Kollegiale Grüße

Guido Jurock
Gewerkschaftssekretär

ver.di fordert: Privatisierte Hausmeister in die Gewobag zurückholen

Pressemitteilung vom 09.06.2021

Schlechtere Löhne, schlechtere Arbeitsbedingungen, schlechterer Service und dazu auch noch Rattenplagen: Ein breites Bündnis von Mieterbeiräten, dem Berliner Mieterverein und ver.di will die durch die Privatisierung der Hausmeister- und Reinigungsdienstleistungen verursachten Verschlechterungen für Mieter und ehemalige Gewobag-Beschäftigte beseitigen. Das Bündnis fordert den Berliner Senat auf, an einem Runden Tisch gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Im Jahr 2011 verkaufte die Gewobag im Zuge zahlreicher Kostenreduzierungs- und Effizienzmaßmaßnahmen auch ihr Hausmeister-Tochterunternehmen Gewobag HS an das Privatunternehmen fletwerk, eine gemeinsame Firma dreier Privatunternehmen. Seitdem kauft sie die Dienstleistungen von dort ein. Doch statt dem versprochenen besseren Service zu niedrigeren Kosten, höherer Effizienz und Kostenreduktion für Mieter und Gewobag ist das Ergebnis nach einem Jahrzehnt Privatisierung ernüchternd: Die Reinigungsleistungen entsprechen nicht den Anforderungen, ein erhöhtes Müllaufkommen führt in vielen Wohnungsbeständen zu Rattenplagen und die Hausmeister sind oft nur sehr schlecht erreichbar. Die Qualität, die das Privatunternehmen fletwerk abliefert, ist also deutlich schlechter geworden – zudem erheblich teurer für Mieter und Gewobag. Hinzu kommt: Die Beschäftigten verdienen erheblich weniger. Sie müssen länger arbeiten, haben weniger Urlaub, sind arbeitsrechtlich schlechter geschützt und erhalten weniger Sonderzahlungen als mit den alten Tarifverträgen.

„Die Bilanz der Privatisierung der Hausmeister- und Reinigungsdienstleistungen bei der Gewobag nach zehn Jahren ist eindeutig: Die Ausgliederung mit dem Argument der Kosteneinsparung ist in Wahrheit teurer und findet auf dem Rücken der Beschäftigten statt“, sagt Benjamin Roscher, der zuständige ver.di-Fachbereichsleiter. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit den Mietervereinigungen die Situation besprochen. Unsere Lösung ist klar: Die Privatisierung muss rückgängig gemacht werden. Das ist für die Mieter, die beschäftigten Hausmeister und Reinigungskräfte und auch für die Gewobag die beste Lösung.“

„Die kommunalen Wohnungsunternehmen stellen aktuell die wesentliche Reserve eines für Mieterinnen und Mieter sicheren Wohnraums dar, der weitgehend noch für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbar ist. Aber kommunal wohnen darf nicht >schlecht wohnen< bedeuten. Deshalb muss der Mieter-Service bei Betriebskosten und Mängelbeseitigung nicht nur bei der Gewobag dringend verbessert werden“, fordert der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild.

In einem ersten Schritt haben ver.di, das Bündnis kommunal und selbstverwaltet Wohnen (kusWo), der Mieterrat Gewobag und der Berliner Mieterverein einen offenen Brief an die zuständigen Senatorinnen und Senatoren, den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung der Gewobag und den Vorstand der Wohnraumversorgung Berlin geschrieben.

Für Rückfragen:

Benjamin Roscher, ver.di-Landesfachbereichsleiter Besondere Dienstleistungen, Tel.: 0151 23 61 68 89, Marie Schubenz, kusWo, Tel.: 0163 / 24 97 784 Reiner Wild, Berliner Mieterverein e.V., Tel.: 030 / 226 26 119

2021-06-09 Offener Brief Fremdvergabe von Dienstleistungen

Einladung zur digitalen Mitgliederversammlung – 16. Juni 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Wohnungswirtschaft,
der Flächentarifvertrag, der euer Entgelt regelt, ist zum 31.10.2021 erstmals kündbar. Bis zum 1. Juni konntet Ihr online eure Forderungen und Wünsche für die kommende Tarifrunde kundtun.
Am 16. Juni 2021, um 18:30 Uhr wollen wir auf einer digitalen Mitgliederversammlung einen Blick darauf werfen, was bei der Umfrage herauskam und mit welchen daraus resultierenden Forderungen die Bundestarifkommission in die Verhandlungen geht. Für Niedersachsen und Bremen möchten wir auch schauen, wie wir diese – unsere – Forderungen mit Aktionen unterstützen und durchsetzen können.
Eingeladen sind alle in der Wohnungswirtschaft Beschäftigten, für die der Tarifvertrag gilt oder Anwendung findet. Wer noch nicht bei ver.di ist, kann (und sollte!) das schnell ändern, denn zusammen können wir mehr erreichen: mitgliedwerden.verdi.de.

Du möchtes teilnehmen? Wende dich für den Login an: fb13.nds-hb@verdi.de

Du arbeitest in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen?

Du arbeitest in der Wohnungswirtschaft in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen (kurz: SAT) und hast Fragen rund um deinen Arbeitsplatz, bist an weiteren Informationen interessiert oder möchtest dich gerne für bessere Arbeitsbedingungen mit deinen Kolleginnen und Kollegen vor Ort einsetzen? Dann melde dich gerne bei deinem FB13-Team in SAT unter der Mail fb13.sat@verdi.de